Historie

Es begann alles 1971, als ein paar Damen aus dem Vorstand des Deutschen Kinderschutzbundes OV Itzehoe erkannten, dass man etwas für die vielen Kinder der eingereisten Gastarbeiter aus den verschiedenen Herkunftsländern tun muss. Diese waren oft sich selbst überlassen, hatten keine Sprachkenntnisse und tagsüber auch keine Ansprechperson, da die Eltern arbeiten gingen.

Man begann unter der Leitung von Magdalena Schröder, die man wohl die Begründerin der Idee eines Hauses für Kinder nennen kann, zunächst mit einem Spielangebot für einige wenige Kinder in privaten Räumen. Da dieses Angebot sich schnell herumsprach wurden schon bald größere Räumlichkeiten benötigt. Nach kurzer Suche wurden die Ehrenamtler fündig im damaligen Halfmann-Haus in der Heinrichstraße. Von der evangelischen Kirche wurden Räumlichkeiten bereitgestellt. Jedoch wurden auch hier die Räume schnell zu klein.

Erst 1976, als sich die Initiative längst einer großen Beliebtheit bei mittlerweile bis zu hundert Kindern täglich erfreute, konnte man erstmalig eine „eigene“ Behausung beziehen. Das alte Itzehoer Krankenhaus stellte eine ausgediente Quarantäne-Baracke für den Deutschen Kinderschutzbund zur Verfügung.
Frau Magdalena Schröder, die für all diese Angebote die Koordiantion und Verantwortung übernommen hatte und ohne deren Beharrlichkeit die Initiative nicht so hätte wachsen können, setzte sich mit großem Engagement und großem Einsatz für die Kinder ein und schuf Hilfe, wo Hilfe gebraucht wurde.

So entstand auch eine erste Kindergartengruppe, weil auch die kleineren Kinder versorgt werden mussten und Förderung benötigten.

Aus einer ursprünglich für soziale Randgruppen ausgerichteten Arbeit mit Kindern zwischen drei und vierzehn Jahren hat sich heute eine Vielfalt an Angeboten im Krippen-, Kindergarten- und Hortbereich entwickelt, die sich an alle Kinder und ihre Familien in unserer Stadt (und darüber hinaus) richtet.